Wallboxen auf dem Betriebsgelände - Vorteile für den Arbeitgeber im Überblick

Ob als besonderer Service für die Kunden auf den Kundenparkplätzen gedacht, für die Mitarbeiter, die bereits mit E-Mobilität unterwegs sind oder sogar für die gesamte Firmenflotte: Jedes Unternehmen, das auf E-Mobilität setzt und die dafür nötigen Wallboxen und Ladestationen bereit hält, benötigt eine passende Ladeinfrastruktur. Intelligente Ladesysteme ermöglichen es, die gesamte Kontrolle über das Ladegeschehen auf dem Firmenareal zu behalten und darüber hinaus ermöglichen sie dem Unternehmen noch viele weitere Vorteile, die nachfolgend dargestellt werden.

Neue Mitarbeiter gewinnen mit Ladestationen und Wallboxen


Früher war die soziale Absicherung das wichtigste Argument für die Wahl eines neuen Arbeitsplatzes, und auch das zu erwartende Gehalt spielte hierbei keine unwesentliche Rolle für den Arbeitnehmer. Und für das Betanken des eigenen Pkws, der allerdings noch keinen elektrischen Antrieb besaß, fuhr man zur nächsten Tankstelle. In der heutigen Zeit, in der die E-Mobilität die Verbrenner zunehmend mehr verdrängt, ändert sich dies. Nun erhalten die Arbeitnehmer die Möglichkeit, ihr E-Auto – abseits der offiziellen Ladestationen – auf bequeme und einfache Weise mit Strom zu beladen. Und da das Auto in unseren Zeiten einen hohen Stellenwert besitzt, punktet dasjenige Unternehmen, das die Nutzung der E-Technologie durch seine Mitarbeiter unterstützt. Auch momentan werden händeringend Facharbeiter gesucht und es ist nicht abzusehen, dass sich dies in Zukunft ändert. Hier könnte die eigene Ladestation dem weitsichtigen Unternehmen einen großen Vorteil verschaffen, wenn es darum geht, kompetente Mitarbeiter zu gewinnen.

Für Pendler ist die Lademöglichkeit auf dem Firmengelände wichtig


Lange Anfahrten zu der Firma, in der man arbeitet, sind durchaus üblich. Schließlich ermöglichen die modernen Fahrzeuge und die gut ausgearbeiteten Verkehrswege eine zügige Fahrt, bei der auch weitere Strecken schnell überwunden werden können. Dies geht natürlich zu Lasten des Akkus, der die dafür nötige Energie zur Verfügung stellen muss. Für diese Pendler ist die Ladestation am Arbeitsplatz besonders wichtig, um ein Defizit im Energievorrat auszugleichen. Das Gefühl, am Arbeitsplatz eine sichere Möglichkeit zum Aufladen des Akkus vorzufinden, dürfte für viele E-Auto Pendler beruhigend sein, was sich wiederum auf deren Stimmung auswirken könnte.

Elektroauto laden, während gearbeitet wird


Die Ladeinfrastruktur in Deutschland wächst momentan rasant, und Ladestationen sowie Wallboxen bei Arbeitgebern könnten zukünftig einen beträchtlichen Anteil daran einnehmen. Und wenn man als Arbeitgeber seinen Beschäftigten die Möglichkeit zum Betanken des E-Autos mit Strom geben möchte, müssen dies gar nicht unbedingt teure oder besonders leistungsfähige Ladestationen sein. Denn nachdem die Arbeitszeit in der Regel acht Stunden beträgt, dürfte diese Zeit bereits reichen, um den Akku wieder voll aufzuladen. Zumindest dann, wenn es sich um E-Autos mit normaler Ladezeit handelt. Vor allem im Winter ist diese Gelegenheit, das Autos während der Arbeitszeit laden zu können, eine Beruhigung für die E-Auto Besitzer, da der Akku dann besonders beansprucht wird. Vor allem dann, wenn sich auch Heizung und Sitzheizung am Akku bedienen.

Das Firmenimage profitiert ebenfalls von den vorhandenen Lademöglichkeiten


Aber nicht nur hinsichtlich wirtschaftlicher und steuerlicher Gesichtspunkte ist die Installation einer Ladestation für die Angestellten von Vorteil, sondern auch in Sachen Image. Grund hierfür ist die hohe Umweltverträglichkeit der E-Mobilität, die sie von allen anderen Antriebsarten unterscheidet. Wenn also ein Unternehmen auf dem Firmengelände Lademöglichkeiten anbietet, kann man davon ausgehen, dass ihm Umweltschutz, Klimaschutz und eine nachhaltige Form der Mobilität wichtig sind. Dies wirkt sich sehr positiv auf das Firmenimage aus. Aber nicht nur das. Auch bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern kann diese Einstellung einen wesentlichen Vorteil mit sich bringen. Umfragen belegen, dass sich mehr als die Hälfte aller Menschen, die entweder mit dem Gedanken spielen, sich ein E-Auto zuzulegen oder bereits ein solches besitzen, für einen Betrieb entscheiden würden, dem Elektromobilität am Herzen liegt und der über ein entsprechendes Lademanagement verfügt.

Die finanziellen und steuerlichen Vorteile


Die Preise für Strom sind merklich günstiger als für Diesel oder Benzin. Und wenn ein Unternehmen mehrere Mitarbeiter im Außendienst beschäftigt, spielt diese Differenz beim Verbrauch eine große Rolle. Man kann bei einem Außendienstmitarbeiter von einer jährlichen Fahrleistung im Firmenauto von bis zu 80.000 km ausgehen. Und nachdem der Unternehmensstandort in der Regel die Basis für die Unterbringung der Firmenautos darstellt, können hier installierte Lademöglichkeiten dazu beitragen, die Kosten zu senken. Und wenn nicht die Firmenflotte, sondern die privaten E-Autos der Mitarbeiter mit betriebseigenem Strom betankt werden, bringt dies dem Unternehmen ebenfalls Vorteile. Denn Strom, der den Mitarbeitern vom Arbeitgeber für das private E-Auto gesponsert wird, ist nicht mit Abgaben an das Finanzamt verbunden. Im Gegensatz zu Gutscheinen für Benzin oder Dieselkraftstoff. Dies liegt daran, dass Gutscheine für fossile Kraftstoffe als geldwerter Vorteil angesehen werden. Dies muss aber hinsichtlich Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgaben deklariert und auch bezahlt werden. Für das Betanken des E-Autos mit Strom dagegen fallen keine Steuern und Abgaben an. Zumindest dann, wenn die Ladevorgänge über Wallboxen oder Ladestationen erfolgen, die über die Infrastruktur des Unternehmens gesteuert werden. Dies gilt natürlich nicht nur für Elektroautos, sondern auch für Plug-In-Hybrid-Modelle.

Zugriff auf viele nützliche Daten


Unternehmen, deren Ladesysteme mit intelligenter Technologie ausgestattet sind, haben die Möglichkeit, viele wichtige Daten zu erfahren. Dazu zählt die allgemeine Aktivität an den Ladepunkten auf dem Firmengelände, der Verbrauch an Kilowattstunden, die Betriebskosten sowie die Einsparung an CO². Für interne Zwecke lassen sich in der Regel auf unkomplizierte Weise Berichte erstellen, aber auch für Steuererklärungen. Der direkte Zugang auf diese Daten ist für den Geschäftsinhaber wichtig, da diese Interna nicht durch Dritte eingesehen – und eventuell gefiltert - werden können. Er erhält direkt die Informationen zu den Rohdaten und kann sie schnell und einfach auswerten.

Welche Ladelösungen sind die geeignetsten?


Auch die Wahl der richtigen Ladelösung kann entscheidende Vorteile mit sich bringen. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Zahl der im Unternehmen beschäftigten Angestellten. Eine kleinere Firma könnte durchaus mit einer smarten Wallbox mit zwei Ladepunkten bereits gut auskommen. Diese könnten auch einer größeren Anzahl an Nutzern durch drahtlose Kommunikation mit entsprechenden Zugangskarten zur Verfügung stehen, ohne dass hierbei das Risiko der Nutzung durch unbefugte Personen besteht. Falls der Betrieb mehr Mitarbeiter aufweist, die von den Lademöglichkeiten profitieren möchten, sollte man darüber nachdenken, smarte Wallboxen mit mehreren Steckplätzen zu installieren. Unternehmen, die auf einen größeren Fuhrpark verweisen können, benötigen eine ausgiebigere Planung. Hier gilt es, den Bedarf an die Ladeinfrastruktur möglichst genau zu definieren, um auch für die Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Empfohlen wird hier üblicherweise, eher großzügig zu planen, als bei zu geringer Einschätzung später nachrüsten zu müssen. Denn dies könnte unter Umständen wesentlich teurer werden. Für die Benutzung durch Mitarbeiter in einem Dienst- oder Privatauto reicht – wie oben beschrieben – eine einzige Wechselstrom-Ladestation wahrscheinlich aus. Sollte die firmeneigenen Elektroautos tagsüber hingegen beispielsweise auch für Lieferservices benötigt werden, muss das Laden schnell gehen. In diesem Fall sollte die Anschaffung einer leistungsstarken, allerdings auch teureren, Schnell-Ladesäule geprüft werden. Größere Fuhrparks sollten in jedem Fall auf Ladesäulen mit intelligenten Funktionen – beispielsweise Abrechnungssystemen und Lastmanagement – zurückgreifen. Dadurch ist zu einen die gezielte Verteilung, Steuerung und Anpassung der Lademenge möglich. Eventuell ließe sich damit auch ein sehr kostspieliger Ausbau der lokalen Netzkapazitäten vermeiden. Und zum anderen erlauben professionelle digitale Abrechnungs- und Zugangssysteme den wirtschaftlicheren Betrieb der unternehmerischen Infrastruktur, und sie gestatten darüber hinaus auch vielfältige Möglichkeiten zur Analyse.

Förderung nicht öffentlicher, betrieblicher Ladepunkte durch die KfW


Basis dieser Förderung ist die neue Richtlinie der nicht öffentlich zugänglichen Ladestationen für E-Fahrzeuge – Unternehmen und Kommunen“, die am 17. November 2021 veröffentlicht wurde. Diese vom Bundesverkehrsministerium ins Leben gerufene Förderrichtlinie soll in Zukunft den Aufbau der Ladeinfrastruktur an Parkplätzen für Mitarbeiter begünstigen, aber auch die E-Autos kommunaler oder betrieblicher Flotten können davon profitieren können. Der ehemalige Verkehrsminister Andreas Scheuer versprach den Kommunen und Unternehmen damit, den Umstieg auf einen klimafreundlichen Fuhrpark zu erleichtern. Genau genommen werden durch diese Richtlinie der Erwerb und der Aufbau einer neuen stationären Ladestation einschließlich Netzanschluss gefördert, die nicht öffentlich zugänglich ist. Die Ladeinfrastruktur muss an Stellplätzen installiert werden, die für die gewerbliche oder kommunale Nutzung vorgesehen sind, oder aber zum Abstellen der Elektrofahrzeuge von Mitarbeitern.
Als Zuschuss ist 70 Prozent – maximal allerdings 900 Euro pro Ladepunkt – der förderfähigen Aufwendungen vorgesehen. Ladepunkt mit einer maximalen Leistung von 22 kW können in diesem Programm berücksichtigt werden.

Auch Kundenparkplätze befinden sich auf dem Betriebsgelände


Eine Forbes-Studie von 2017 zeigt, dass es auch Kunden wichtig ist, ihre Leistung von einem Betrieb zu beziehen, der sich für ökologische und soziale Angelegenheiten einsetzt. Knapp 90 Prozent halten deshalb einem eher ethisch ausgerichteten Unternehmen die Treue, als dass sie bei den weniger nachhaltig orientierten Konkurrenten einkaufen. Das Image eines Unternehmens spielt also nicht nur bei der Mitarbeiterwerbung eine Rolle, sondern ebenfalls beim Kundenstamm. Und gerade diejenigen Kunden, die mit einem E-Auto zum Geschäft fahren, beweisen ja damit bereits ihre Einstellung bezüglich Klima- und Umweltschutz. Ladestationen auf dem Parkplatz des Unternehmens dienen deshalb auch dazu, die zukunftsgerichtete Einstellung des Unternehmens nach außen hin darzustellen. Sicherlich wird dieser Nachhaltigkeitsbeleg in Zukunft eine stets größer werdende Wichtigkeit erhalten. Weitsichtige Unternehmer berücksichtigen dies in der Planung ihrer Kundenparkplätze und dürften damit das – kontinuierlich größer werdende – Klientel an e-mobilen Kunden an ihr Unternehmen binden.

Besonders wichtig: Ladestationen auf Hotelparkplätzen


Der Masterplan zur Ladeinfrastruktur der Bundesregierung offenbart die Berechnung, dass im Jahr 2030 ungefähr zehn Millionen E-Autos auf unseren Straßen fahren werden. Und zu deren energetischer Versorgung wird es voraussichtlich rund eine Million öffentlich zugänglicher Ladepunkte geben. Hotels werden sich diesem Bedarf über kurz oder lang anschließen müssen, wenn sie nicht auf eine große Menge an Übernachtungen verzichten und hinter der Konkurrenz zurück bleiben wollen. Auch wenn die Ladestation am Hotel momentan noch als besonderer Service gilt, dürfte sie schon bald zum Standard gehören. Und dem Hotel, das den Notwendigkeiten der Zeit folgt, bietet sich dadurch viele Vorteile:

  1. Besitzer von E-Autos gelten als reisefreudig und wählen ihre Ziele oft in Abhängigkeit von den vorhandenen Lademöglichkeiten.
  2. Entsprechende Buchungsportale – wie beispielsweise www.hotel4ev.de – weisen Hotels mit Ladestationen in ihrer Internetwerbung besonders aus. Auch Reisekarten markieren oft die von E-Auto Besitzen bevorzugten Hotels.
  3. Nicht nur die Übernachtungsgäste werden durch die moderne Ladeinfrastruktur des Hotels angelockt, sondern auch Tagesgäste. Zum Beispiel für den Besuch im Restaurant oder die Ausrichtung von Tagungen.
  4. Durch Kombinationsangebote – beispielsweise durch das kostenlose Laden beim Besuch von Wellnessbereich oder Restaurant – könnten viele weitere Gäste gewonnen werden.
  5. Das Ja zu nachhaltiger Elektromobilität wird von den Kunden als Hinweis auf die klimafreundliche Einstellung des Hauses gewertet.

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